Wasserreinigungsanlage für das Kernkraftwerk Rheinsberg

Für das nördlich von Berlin gelegene Kernkraftwerk Rheinsberg wurde im November 1990 die Stilllegung nach 23 Jahren Betrieb beschlossen und die Rückbaumassnahmen eingeleitet.

Die Zerlegung des Reaktorkerns wird in ca. 8 m Wassertiefe durchgeführt. Durch in dieser Tiefe ausgeführte Trennschnitte mit Plasmaschneidbrennern und anderen Zerlegeverfahren wäre eine Verschmutzung des Wassers und damit eine erhebliche Einschränkung der Sichtverhältnisse ohne zusätzliche Maßnahmen nicht zu verhindern.

Babcock Noell erhielt im Jahr Juni 2003 von dem Betreiber, der Energiewerke Nord GmbH, den Auftrag eine Wasserreinigungsanlage zu bauen, die zuverlässig die Wasserverschmutzung während der fernbedient durchzuführenden Arbeiten verhindert und ein ungestörtes sicheres Arbeiten unter Wasser ermöglicht.

Die Anlage wurde im September 2005 fertig gestellt.

Das Auftragsvolumen betrug ca.1,2 Mio. Euro

Hauptmerkmale der in 2005 von Babcock Noell fertig gestellten Anlage sind:

  • 4 Stück Pumpen mit je 42 KW Antriebsleistung und einem Fördervolumen je Pumpe von 100 m³/h bei 6 bar Überdruck.
  • 1 Stück Grobabscheider mit einem Siebkorb (der Siebkorb ist fernbedient austauschbar)
  • 1 Stück Nachfilter mit 2 mm Abscheidegrad (fernbedient auswechselbar)
  • 4 Stück Arbeitsfilter mit 6/10 mm Abscheidegrad (fernbedient auswechselbar

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