Pilotkonditionierungsanlage Gorleben

Die Nutzung der Kernenergie erfordert eine gesichterte Entsorgung der anfallenden radioaktiven Reststoffe. Mit ihrem Anteil am Bau der Pilotkonditionierungsanlage Gorleben (PKA) leistete Babcock Noell einen entscheidenden Beitrag zur technologischen Entwicklung der direkten Endlagerung verbrauchter Brennelemente.

In der PKA werden die vom Kernkraftwerk angelieferten abgebrannten Brennelemente aus dem Transportbehälter geholt und in einer heißen Zelle in Brennstäbe und Strukturteile zerlegt. Die Brennstäbe werden in spezielle Büchsen und diese wiederum in einen endlagerfähigen Abschirmbehälter verladen, der abschließend mit Helium gefüllt und gasdicht verschweißt wird.

Die Ausführung der beschriebenen Arbeitsgänge erfolgt weitgehend fernbedient - mit Hilfe von Maschinen und Vorrichtungen, die von Babcock Noell neu entwickelt, konstruiert und gebaut wurden. Dabei galt es insbesondere zu gewährleisten, dass auch Wartung und Reparaturen fernbedient vonstatten gehen können, um die Strahlenbelastung des Betriebspersonals so gering wie möglich zu halten.

Mit der PKA hat die Babcock Noell eine Referenzanlage geschaffen, in der alle kerntechnischen Erfahrungen in maschinen- und im kerntechnischen Bereich gebündelt sind.


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