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Kernfusion

Eine viel versprechende Option für die Energieerzeugung der Zukunft ist die Kernfusion. Hierbei werden Wasserstoffatome durch Fusion in Heliumatome verwandelt und dadurch Energie freigesetzt. Unsere Sonne produziert ihre Energie nach diesem Prinzip. Diesen Vorgang auf die Erde zu übertragen erfordert jedoch höchste technologische Anstrengungen. Zur Forschung und Entwicklung werden deshalb verschiedene Forschungsprojekte international betrieben.

Zwei große Projekte sind für die Babcock Noell von besonderer Bedeutung. Zum einen ist es das Experiment Wendelstein-7X des Max-Planck Institutes in München und Greifswald. Zum anderen ist es das Experiment ITER, das auf internationaler Basis finanziert wird.

 

Das W-7X Projekt

dient der Entwicklung eines Fusionsreaktors auf Basis des Stellaratorkonzeptes. Für dieses Konzept werden nichtplanare, supraleitende Magnetspulen zum Einschluss des ca. 100 Mio. Grad heißen Plasmas benötigt. Die gewundene (nichtplanare) Spulenform ist typisch für einen Reaktor nach dem Stellaratorprinzip.

Babcock Noell fertigte zusammen mit einem italienischen Partner die insgesamt 50 Spulen für dieses Projekt bei einem Auftragsvolumen von mehr als 40 Mio. Euro.


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