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Grundlagenfoschung

Um zu erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält, werden immer leistungsfähigere Teilchen-Beschleuniger benötigt. Die Leistungsfähigkeit wird dabei wesentlich durch die Kollisionsenergie der Partikel und durch die Genauigkeit des Partikelstrahls bestimmt. An die eingesetzten Materialien und Komponenten werden deshalb höchste Anforderungen gestellt, die wir gerne gemeinsam mit unseren Kunden auf ihre Machbarkeit und Einsatzmöglichkeiten hin überprüfen.

 

Prototyp zur industriellen Serienfertigung der SIS 100 Dipole

Projekt:Prototyp zur industriellen Serienfertigung der SIS 100 Dipole für den neuen Schwerionen Beschleuniger FAIR der GSI Darmstadt
Anlagenstandort / Auftraggeber:
GSI, Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt
Lieferumfang:Planung, Konstruktion, Herstellung und Lieferung eines supraleitenden Prototyp Dipoles für den geplanten Schwerionenbeschleuniger FAIR

Aufbauend auf den Erfahrungen und technologischen Entwicklungen an der bestehenden Beschleunigeranlagen bei GSI und unter Einbeziehung neuer technologischer Konzepte soll in dem geplanten Projekt FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) eine Beschleunigeranlage der nächsten Generation entstehen.

Ihr Herzstück ist ein Doppelbeschleuniger mit einem Umfang von 1100 Metern. An diesen schließt sich ein komplexes System von Speicherringen und Experimentier-stationen an. Babcock Noell bekam von GSI den Auftrag einen Prototyp eines supraleitenden Dipolmagneten vom Typs SIS 100 zu fertigen.

Bestandteil des Auftrags ist auch die Herstellung des technologisch anspruchsvollen supraleitenden Kabels. Dieser Vorgang erfolgte auf einer eigens dafür beschafften und umgebauten Kabelverseilmaschine in unserem Werk in Zeitz.

Technische Daten:

  • Maximales Magnetisches Feld: 2 Tesla
  • Maximale Anstiegsgeschwindigkeit des Feldes: 4 Tesla pro Sekunde
  • Gesamt Gewicht : 3,2 Tonnen (inklusive Kryostat)
  • Jochlänge: 2,7 m

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