PHADEC (PHosphoric Acid DEContamination)

Anlage zur Dekontamination von radioaktiv kontaminierten Stahl-Bauteilen

Bei dem Abbau von kerntechnischen Anlagen fallen üblicherweise größere Mengen radioaktiv kontaminierter – d.h. oberflächlich radioaktiv verschmutzter - Reststoffe an. Durch ein als Dekontamination bezeichnetes Reinigen der Oberflächen werden kontaminierte Reststoffe in Wertstoffe und radioaktiven Abfall getrennt. Die Wertstoffe können ohne Einschränkungen einer normalen Verwertung zugeführt werden. Die radioaktiven Abfälle werden ordnungsgemäß verpackt und zwischen- oder endgelagert.

Hierzu wurde ein Verfahren entwickelt das kontaminierte Stähle mit Phosphorsäure dekontaminiert, das so genannte PHADEC- Verfahren (PHosphoric Acid DEContamination). Dabei wird das Werkstück in ein Phosphorsäurebad getaucht und die Kontamination abgelöst. Die Phosphorsäure wird recycliert. Damit wird die Abfallmenge auf ca. 2% des Ausgangsmaterials verringert.

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